Kunterbuntes rund um das Haustier!

Donnerstag, 7. April 2016

Mein Tier kratzt sich am Ohr

animierte-hund-bilder-64Wenn sich ein Tier auffällig oft am Ohr kratzt, liegt der Verdacht auf Ohrmilben nahe. Sie sind klein, fies und nerven das Tier ungemein. Wie der Name schon sagt, leben sie gerne im Ohr. Sie halten sich bevorzugt im äußeren Gehörgang (beim Hund) auf – aber auch in der inneren Ohrmuschel. Dort finden sie, wonach sie suchen: Hautschuppen und diverse Körperflüssigkeiten.

Doch was, wenn der Tierarzt dies ausschließt – welchen Grund kann das ständige Ohrenkratzen – oder Kopfschütteln – noch haben?

Dies können auch erste Anzeichen für Durchblutungsstörungen aufgrund einer Herzerkrankung sein. Auch plötzliche, ruckartige oder suchende Bewegungen des Kopfes oder das Aufstellen der Ohren können auf eine Herzerkrankung hinweisen.

Bei diesen ‚suchenden Bewegungen’ – so als würde der Hund etwas hören, es aber nicht orten können – kann es sich um einen Tinnitus handeln. Es wird vermutet, dass auch Tiere von dieser Erkrankung betroffen sein können. Ein Tinnitus kann ebenfalls ein Zeichen für eine Durchblutungsstörung sein.

Deshalb sollten all diese Symptome ernst genommen werden – sie können Anzeichen für eine Herzerkrankung sein. 


Dienstag, 23. Februar 2016

Man sagt,

das alles, was wir aussenden, zu uns zurückkommt – vielleicht nicht postwendend, aber doch irgendwann. Wenn ich also Liebe aussende, kommt sie genau so zu mir zurück, wie der Hass oder die Wut, die ich verbreite. 
Doch was hat das mit unseren Haustieren zu tun, denn hier bei Mopsfidel geht es ja um sie?
Wie reagiert unser Haustier auf uns und unsere Emotionen? Wir haben uns geärgert, gewaltig geärgert, wir sind ‚rot vor Wut’, als wir die Tür öffnen und nach Hause zurückkehren. Unser Hund hat uns längst gehört und steht – mit dem Schwanz wedelnd – hinter dieser Tür. Er erwartet, dass wir ihn wie immer freudig begrüßen, doch das tun wir nicht – wir sind ja wütend. Und deshalb begrüßen wir ihn nicht wie sonst, sondern zetern vielleicht: „Lauf mir doch nicht ständig vor den Füßen rum.“ – Wie reagiert der Hund darauf? Vielleicht wird er sich zuerst einmal mit eingezogenem Schwanz in eine Ecke verkriechen, doch dann hat er nur eines im Sinn: Er will uns darauf aufmerksam machen, dass mit uns etwas nicht in Ordnung ist. Er wird versuchen, uns unsere Wut zu ‚spiegeln’ indem er etwas tut, was uns noch wütender macht. Vielleicht hinterlässt er eine Pfütze in der Küche, vielleicht zerbeißt er unseren Hausschuh oder die Zeitung. Er macht dies, damit wir bemerken, dass mit uns etwas nicht stimmt. Er möchte uns auf unsere Wut aufmerksam machen, damit wir sie wegschicken und wieder ganz ‚wir selbst’ sind.
Unsere Tiere halten uns oft genug 'den Spiegel vor' – wir müssen dies nur richtig deuten!




Donnerstag, 11. Februar 2016

Trockenfutter

Die Ernährung mit Trockenfutter führt vor allem bei Katzen und Hunden zu einer starken Konzentration des Urins. Die Tiere müssen den durch dieses Futter anfallenden Flüssigkeitsbedarf durch vermehrtes Trinken ausgleichen. Da dies vielen Tieren schwer fällt, besteht die Gefahr, dass Harnkristalle nicht mehr ausgeschwemmt werden und Blasensteine entstehen. Bei einem Verschluss der Harnröhre mit Blasensteinen besteht für das Tier Lebensgefahr!

Aus diesem Grund gibt es für Katzen seit einigen Jahren ‚Diätfutter’. Es soll Harnsteinen vorbeugen, indem Zusatzstoffe das Futter säuern, was in der Tat das Risiko von Harnsteinen minimiert. Doch Vorsicht: Die über einen längeren Zeitraum andauernde Gabe dieses Futters kann zur Entstehung von Kalziumoxalatsteinen führen.

Bei der Fütterung mit Trockenfutter ist deshalb folgendes zu bedenken:
-       Es muss immer ausreichend Trinkwasser zur Verfügung stehen – sogar auf längeren Spaziergängen sollte dem Hund Wasser angeboten werden.
-       Trockenfutter sollte immer mit Wasser aufgeweicht verfüttert werden.
-       Kommt es zu einer Harnwegsinfektion, sollte dies umgehend von einem Tierarzt behandelt werden.

Das Beste für jedes Tier:

Man sollte es artgerecht füttern!

Montag, 8. Februar 2016

Besonderheiten

Heute möchte über Besonderheiten bei unseren fliegenden Freunden berichten: Einige Knochen unserer Vögel sind mit Luft gefüllt. Dadurch wird das Gewicht der Tiere niedrig gehalten, was für das Fliegen unabdingbar ist. 

animierte-vogel-bilder-130Die dünne Knochenhülle ist sehr kalkhaltig - aber leider auch spröde. Aus dem Grund splittern diese Knochen schneller als bei Säugetieren und es ist besondere Vorsicht geboten. 
Eine weitere Besonderheit: Bei Vögeln ist der Oberkiefer beweglich - bei Säugetieren der Unterkiefer. Das bedeutet: Ein Vogel hebt den Oberkiefer, ein Säugetier senkt den Unterkiefer.



Mittwoch, 3. Februar 2016

Würmer

Cartoon Wurm Clipart Bild kostenlosVon Bandwürmern und auch von Spulwürmern hatte ich schon gehört – aber ehrlich gesagt noch nie vom Herzwurm. Vielleicht ergeht es euch ja auch so und deshalb erzähle ich heute mal etwas über ihn. Es handelt sich bei dem Herzwurm um einen Parasiten, der im Herzen – in der rechten Herzkammer - und in den Lungenarterien von Hunden parasitieren kann. Die Larven werden durch infizierte Stechmücken auf den Hund übertragen. Nach drei bis vier Monaten im Körper des Hundes erreichen sie das Herz und die Lungenarterien und reifen dort zu erwachsenen Herzwürmern heran.
Die ersten Symptome eines erkrankten Tieres: 
Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, chronischer Husten, Müdigkeit.
Diese Symptome können allerdings auf zig andere Erkrankungen hinweisen, was die Diagnose besonders schwierig macht.
Erst wenn zusätzlich Atemnot, hoher Blutdruck oder Ohnmachtsanfälle hinzukommen, liegt der Verdacht nahe, dass sich Herzwürmer eingenistet haben könnten.
Wenn der Hund nicht an den Parasiten sterben soll, müssen sie entfernt werden. Damit tun sich deutsche Tierärzte schwer, wie ich las. In Spanien, wo die Krankheit häufiger als in Deutschland auftritt, geht man gelassener mit ihr um und wie folgt vor:
Dem Hund wird ein Medikament gespritzt, das die Herzwürmer abtötet. Das Problem: Nach dem Absterben schwimmen die toten Würmer im Blut und können zu einer Lungenembolie oder Thrombose führen. Deshalb werden zusätzlich blutverdünnende Medikamente verordnet. Was jeder Hundebesitzer, dessen Tier erkrankt ist, wissen sollte: Nach der Injektion ist RUHE für den Hund überlebenswichtig! 

Freitag, 29. Januar 2016

Die Mauser

ist ein natürlicher Vorgang und stellt für einen gesunden Vogel überhaupt keine Probleme dar. Allerdings benötigen die Vögel in dieser Zeit hochwertige Nährstoffe. Bekommen sie diese nicht, wirken sie oft müde oder gar apathisch. Ein mausernder Vogel kratzt, pickt und putzt sich besonders intensiv. 
Einige Vögel – z. B. Papageien – mausern während des ganzen Jahres. Sie wechseln nacheinander Kopf-, Körper- und schließlich ihre Schwanzfedern. Andere Vogelarten – darunter auch Kanarienvögel – wechseln zu bestimmten Zeiten das komplette Gefieder.
Die Mauser ist erforderlich, da die Federn einer starken Abnutzung unterliegen. Sie wird durch Hormone der Schilddrüse und der Geschlechtsorgane beeinflusst.


Donnerstag, 21. Januar 2016

Gesundheit!

Auch bei unseren Haustieren kann ein Schnupfen auftreten. Das Niesen gehört dabei zu den typischen Symptomen - aber auch das Reiben der Nase mit den Vorderpfoten oder an Gegenständen. Ist die Nase total verstopft, verweigern die Tiere oft die Futteraufnahme - auch aus Angst, dabei zu ersticken (trifft besonders auf Kaninchen zu). Ein anderer Grund ist der Verlust des Geruchssinns und der ist besonders bei Katzen und Hunden wichtig bei der Nahrungsaufnahme. 


Auch unsere tierischen Patienten fühlen sich matt und manchmal haben sie sogar Fieber. Wir können ihnen z. B. dadurch helfen, dass wir ihre körpereigenen Abwehrkräfte stärken. Ein Tier mit einem starken Immunsystem kann aus eigener Kraft Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder Pilze selbst bekämpfen. Naturstärkende Mittel sind u. a.:

Echinacea (Sonnenhut) – Kann zur Behandlung von Infekten und Viruserkrankungen oder vorbeugend zur Immunstärkung eingenommen werden. Gute Erfolge erzielt man, wenn Echinacea bei den ersten Anzeichen eines Infektes sofort eingenommen wird.
Echinaceapulver – man bekommt es in der Apotheke -, wird unters Futter gemischt. Den im Handel erhältlichen alkoholfreien Echinacea-Presssaft kann man oral mit einer nadellosen Spritze verabreichen.

Propolis – Das von Bienen selbst produzierte Kittharz hält nachweislich Viren, Pilze und Bakterien aus dem Stock fern. Dies macht sich der Mensch zunutze. Propolis schützt auch Mensch und Tier mit seiner antibiotischen Wirkung.

Honig – Er wirkt ebenfalls gegen Bakterien. Ein kalt geschleuderter Honig hat stark antibiotische und entzündungshemmende Eigenschaften. Honig verfügt über ein natürliches Antiseptikum. Er wird seit Jahrtausenden zur Wundheilung eingesetzt.

Also: 
Bleibt gesund!